PushGate
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Stand: 8. September 2026

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Kein Konto, kein Support-Login: PushGate läuft auf deinem Gerät, und wir sehen von deiner Nutzung nichts. Deshalb steht hier, was wir ohne Blick auf dein Gerät beantworten können, und was das Betriebssystem tut, wenn etwas nicht funktioniert.

Übersicht

  • Wiederholungen werden nicht gezählt
  • Satz abgebrochen: ist der Fortschritt weg?
  • Eine App wird nicht gesperrt
  • Ich muss jetzt an eine gesperrte App
  • Android: Sperre einschalten
  • Android: Sperre war plötzlich weg
  • Android: Akkuverbrauch
  • iOS: Bildschirmzeit erlauben
  • iOS: Der Bildschirmzeit-Screen bleibt leer
  • iOS: Die freien Minuten springen in 15er-Schritten
  • Pro wird nicht erkannt
  • Abo kündigen oder erstatten lassen
  • Einwilligung zur Produktanalyse widerrufen
  • Läuft die Kamera mit?
  • Nichts geholfen?

Wiederholungen werden nicht gezählt

Der Zähler verlangt eine vollständige Wiederholung: hinunter bis in die Tiefe, hoch bis in die Streckung. Angefangene Bewegungen zählt er bewusst nicht. Der Kranz um die Zahl füllt sich mit der laufenden Wiederholung, und wenn er stehenbleibt, war sie zu flach.

Vier Gründe, aus denen die Zählung eine Wiederholung verwirft, und was sie bedeuten:

  • Zu flach. Der Höhenunterschied zwischen Tiefe und Streckung war zu klein. Tiefer gehen, ganz durchstrecken.
  • Nicht flach. Der Körper war nicht waagerecht genug (Hüfte hoch oder durchgehangen).
  • Hände nicht aufgesetzt. Die Hände müssen auf dem Boden liegen und im Bild sein.
  • Zu weit weg. Du bist zu klein im Bild. Telefon näher stellen, sodass Kopf, Schultern und Hände hineinpassen.

Dazu die Grundlagen: das Telefon steht seitlich von dir, nicht vor dem Kopf; die Beleuchtung sollte nicht direkt hinter dir liegen (Gegenlicht macht dich zur Silhouette); und im Bild sollte nur eine Person sein. Steht unter dem Kranz „niemand im Bild“, sieht die Kamera dich gar nicht. Dann ist es die Position, nicht die Ausführung.

Satz abgebrochen: ist der Fortschritt weg?

Nein. Wer 3 von 10 schafft und abbricht, verliert die 3 nicht: das nächste Gate verlangt nur noch 7. Angerechnet wird alles, was seit dem letzten erfüllten Satz zusammengekommen ist; ein erfüllter Satz setzt die Anrechnung zurück. Verlangt wird immer mindestens eine Wiederholung. Ganz von allein geht das Gate nie auf.

Eine App wird nicht gesperrt

Der Reihe nach:

  • Ist die App überhaupt ausgewählt? Einstellungen (Zahnrad) → gesperrte Apps.
  • Steht die Sperre auf „Aktiv“? Der Einstellungen-Tab sagt es im Klartext, inklusive der Fälle „Keine Apps gewählt“ und „Erlaubnis fehlt“.
  • Läuft gerade eine Freigabe? Dann sind die Apps mit Absicht offen, und der Start-Tab zeigt, wie viel Zeit noch übrig ist.
  • Auf Android: läuft die Bedienungshilfe noch? Siehe unten: sie ist der Schalter, und das System kann sie abschalten, ohne dich zu fragen.

Was PushGate nicht sperrt: Systemoberflächen, Einstellungen und Notruffunktionen. Und Split-Screen bzw. Bild-in-Bild sind auf Android bewusst offen. Eine Sperre, die das Telefon unbenutzbar macht, wollen wir nicht.

Ich muss jetzt an eine gesperrte App

Dafür gibt es „Sofort öffnen“ im Gate: Dauer wählen (15 bis 45 Minuten), bestätigen, ein Atemzug, dann sind die Apps frei. Der Weg ist absichtlich drei Schritte lang und nicht einer; die Reibung ist der Zweck. Ein Tageskontingent (Standard: drei pro Tag, in den Einstellungen änderbar) begrenzt die Häufigkeit, und ein leeres Kontingent gilt nur bis zum nächsten Kalendertag.

„Doch nicht“ bricht auf jedem Schritt ab, ohne Kontingent zu verbrauchen. Der Knopf bleibt immer sichtbar und antippbar. Ein ausgegrauter Notausgang wäre keiner. Dieselbe Freigabe startet auch ein Tipp auf eine App-Kachel im Einstellungen-Tab.

Android: Sperre einschalten

Auf Android hängt die Sperre an einem Bedienungshilfen-Dienst: nur so erfährt PushGate, dass gerade eine andere App in den Vordergrund kommt. Ohne diesen Dienst kann die App nichts sperren.

Einschalten: in PushGate auf „Bedienungshilfen öffnen“ tippen, oder Systemeinstellungen → Bedienungshilfen → Installierte Dienste (je nach Hersteller „Weitere heruntergeladene Dienste“) → PushGate → einschalten. Der Zustand steht danach im Einstellungen-Tab.

Was der Dienst liest, wird ausschließlich auf dem Gerät ausgewertet: welches Paket gerade im Vordergrund ist, um zu entscheiden, ob ein Gate fällig ist. Kein Paketname verlässt das Gerät, auch nicht in einem Analyse-Ereignis (Datenschutzerklärung, Abschnitt 3.6).

Android: Sperre war plötzlich weg

Das hat fast immer eine von drei Ursachen, und alle drei liegen im Betriebssystem, nicht in der App:

  • „Beenden erzwingen“ (Force Stop). Android schaltet dabei die Bedienungshilfe als Nebenwirkung ab und sagt es nicht. Die App kann sie nicht selbst wieder einschalten; das darf keine normale App. Wieder einschalten wie oben.
  • Nach einem Neustart. Die Auswahl überlebt den Neustart, die Bindung des Dienstes nicht immer. Nach einem Neustart also einmal in den Einstellungen-Tab schauen, ob dort „Aktiv“ steht. Eine laufende Freigabe überlebt einen Neustart bewusst nicht.
  • Akku-Optimierung. Stuft das System PushGate als „eingeschränkt“ ein, kann es die App beenden, mit derselben Folge wie Force Stop. Zu prüfen unter Systemeinstellungen → Apps → PushGate → Akku: „Eingeschränkt“ abwählen.

Dass die Bedienungshilfe abschaltbar bleibt, ist Absicht. Ein Gate, das man nicht mehr abschalten kann, ist ein Gerät, das man nicht mehr kontrolliert. Der Preis dafür ist genau dieser Fall. Deshalb schreibt der Einstellungen-Tab den Zustand hin, statt ihn zu verstecken.

Android: Akkuverbrauch

Der Dienst rechnet nicht dauernd, sondern wird vom System benachrichtigt, wenn ein Fenster wechselt. Die Kamera läuft nur, solange der Zähler offen ist, und es gibt keinen Standortzugriff, keinen Hintergrund-Netzverkehr und kein Polling. Was Akku kostet, ist der Zähler selbst, also die Minuten, in denen du trainierst.

iOS: Bildschirmzeit erlauben

Auf iPhone und iPad sperrt PushGate über Apples Bildschirmzeit (Screen Time). Die Erlaubnis dafür fragt das System einmal ab; ohne sie kann die App nichts sperren, und der Einstellungen-Tab schreibt „Erlaubnis fehlt“.

Nachträglich erteilen: in PushGate Einstellungen (Zahnrad) → „Bildschirmzeit“ → „Erlaubnis anfordern“. Wurde die Erlaubnis vorher abgelehnt, führt der Weg über Systemeinstellungen → Bildschirmzeit → Apps & Websites → PushGate. Auf einem Gerät mit Familienfreigabe braucht es dafür die Freigabe des verwaltenden Kontos.

Welche Apps du sperrst, erfährt PushGate dabei nicht: iOS gibt der App nur eine undurchsichtige Kennung, keinen Namen. Deshalb steht auf jeder App-Kachel „Freigeben“ und nicht der App-Name.

iOS: Der Bildschirmzeit-Screen bleibt leer

Im Onboarding zeigt ein Screen deine echte Bildschirmzeit. Direkt nach der ersten Erlaubnis bleibt die Fläche manchmal leer oder es dreht sich nur der Spinner: Apple gibt die Daten in einem eigenen Prozess aus, und der ist unmittelbar nach der Freigabe noch nicht bereit. Die App wartet deshalb einige Sekunden und baut die Fläche dann einmal auf.

Bleibt sie trotzdem leer: PushGate schließen und neu öffnen. Beim nächsten Start ist die Fläche da. Weitergehen kann man ohnehin immer; der Screen ist eine Einordnung, keine Voraussetzung. Im Simulator und auf einem Gerät ohne Bildschirmzeit-Verlauf steht dort „noch keine Daten“.

iOS: Die freien Minuten springen in 15er-Schritten

Das ist kein Anzeigefehler. Apple liefert die Nutzungszeit einer freigegebenen App nicht fortlaufend, sondern nur als Schwellenmeldung „mindestens X Minuten erreicht“. Feiner als 15 Minuten nimmt das System keine Schwelle an. Der Ring im Start-Tab fällt deshalb in Sprüngen, und die Zeile sagt „bis zu“, weil der gemeldete Verbrauch eine Untergrenze ist.

Wichtig dabei: das Budget läuft nur, während du die gesperrten Apps benutzt, nicht nach der Uhr. Ein Telefon, das eine Stunde liegt, kostet keine Freigabezeit. Auf Android ist die Zahl exakt, weil die App dort selbst mitmisst.

Pro wird nicht erkannt

Der Abo-Status kommt vom Store, nicht von einem Konto bei uns. Wenn die Paywall trotz bezahltem Abo erscheint:

  • Bist du mit der Apple-ID bzw. dem Google-Konto angemeldet, mit dem du gekauft hast? Ein anderes Konto ist ein anderes Abo.
  • „Käufe wiederherstellen“ in der Paywall antippen. Das fragt den Store neu, auch dann, wenn die App sonst wartet.
  • Ohne Netz kann der Status nicht geprüft werden. In diesem Fall zeigt die App die Paywall und lässt die Sperre stehen; beides ist Absicht, damit weder ein Kauf noch die Sperre an einem Netzfehler hängt.
  • Auf Android merkt die App eine Änderung am Abo (Ablauf, Kündigung, Erstattung) erst, wenn du PushGate wieder in den Vordergrund holst. Play meldet das nicht von selbst.

Abo kündigen oder erstatten lassen

Beides steht ausführlich auf einer eigenen Seite: Kündigung & Erstattung, mit den Wegen getrennt nach App Store und Google Play.

Einwilligung zur Produktanalyse widerrufen

Einstellungen (Zahnrad) → Datenschutz → „Produktanalyse“ ausschalten. Der Widerruf wirkt sofort: ab dem Moment wird kein Ereignis mehr gesendet, und die Installations-ID wird auf dem Gerät gelöscht. Zu bereits übermittelten Ereignissen gibt es auf derselben Seite „Auskunft oder Löschung anfragen“. Die E-Mail trägt die ID dann selbst ein, weil eine Anfrage ohne sie nicht zuzuordnen wäre.

Ohne Einwilligung funktioniert die App vollständig; es gibt keine Funktion, die daran hängt.

Läuft die Kamera mit?

Nur beim Zählen, und die Bilder verlassen das Gerät nie. Es gibt keinen Upload, keine Aufnahme und keinen Empfänger für Kamerabilder oder Bewegungsdaten. Diese Zusage steht ohne Ausnahme und ohne Einwilligungsvorbehalt in der Datenschutzerklärung, Abschnitt 3.5.

Nichts geholfen?

contact@pushgate.app. Hilfreich sind: Gerät und Betriebssystem-Version, App-Version, was du erwartet hast und was passiert ist. Screenshots gern, aber bitte keine, die du nicht teilen willst: wir haben keinen Blick auf dein Gerät, und wir wollen keinen.

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